Mit 50 Wülfratherinnen und Wülfrathern besuchte die AWO am vergangenen Dienstag, 25.08.26, die Ausstellung über die Deutsche Geschichte nach 1945 im Haus der Geschichte in Bonn. Mit zwei Gruppen und zwei hervorragenden Experten tauchten die Kalkstädter ein in die unterschiedlichen Entwicklungen der beiden deutschen Staaten nach dem 2. Weltkrieg. In die erneute Diktatur im Osten Deutschlands mit Flucht, Verfolgung bis zum Mauerbau und ins Wirtschaftswunderland Bundesrepublik, mit der Westorientierung Konrad Adenauers und der vorsichtigen Öffnung nach Osten durch Willy Brandt.

Die erkämpfte Freiheit der Menschen in der DDR, die letztlich zum Fall der Mauer führte, aber weitere schwierige Jahre des Zusammenwachsens der beiden deutschen Staaten beinhaltete. Spannend war zu hören, wie einige Teilnehmer der Tagesfahrt, die nach der Vereinigung nach Wülfrath kamen, diese geschichtliche Entwicklung aus der Sicht ihrer Sozialisation in der DDR erlebten.

Letztlich widmete sich der Vortrag der beiden Experten auch der Demokratieentwicklung in Deutschland, über die Fluchtbewegungen, die wirtschaftliche Situation, den gefühlten Niedergang, die Schwarzmalerei verbunden mit dem Aufstieg rechten nationaler Parteien, nicht nur in der Bundesrepublik.

Das letzte Bild dieser Dauerausstellung widmete sich den demokratischen Grundrechten, wie Würde, Presse- und Meinungsfreiheit, Gleichheit, Religionsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Freizügigkeit die es zu bewahren gelte und für die zu streiten und zu kämpfen sei.

 Doch nicht nur unsere Demokratie stand im Mittelpunkt der Reise, sondern auch die Stärkung von Leib und Seele – ein Besuch im Bonner Münster durfte dabei nicht fehlen – war genauso wichtig, wie der Bummel durch die Stadt und den Hofgarten und das Gruppenfoto vor dem altehrwürdigen Rathaus in Bonn.

AWO-Besuch im Haus der Geschichte
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